Schreiben

Über kleine Wunder – Projekt »Nebel«

Wunder Etwas, was in seiner Art, duch sein Maß an Vollkommenheit das Gewohnte, Übliche so weit übertrifft, dass es große Bewunderung, großes Staunen erregt (Duden.de)

Manchmal geschehen Wunder. Kleine wie große. Jeder von uns erlebt sie anders, in unterschiedlichen Lebenssituationen. Für einige sind es Kleinigkeiten, für wiederum andere die Erfüllung langjähriger Träume.

Heute widerfuhr mir ein Wunder. Das Gefühl ist unbeschreiblich und oftmals wohl auch unbegreiflich für viele, die nicht selbst ein solches Wunder erlebt haben.

Heute hatte ich eine neue Buchidee.

Für viele mag das etwas ganz alltägliches sein. Ich kenne Menschen, die von der Muse so oft geküsst werden, dass sie täglich Eingebungen notieren können. Ich habe noch nie dazu gehört. Seit vier Jahren arbeite ich an ein und demselben Buch, seit acht Jahren begleiten mich die Charaktere eben jener Geschichte. Seitdem hatte ich nur zwei weitere Ideen. Kolibriseele und meine Utopie.

Meine neue Idee kam mit einem Wort zu mir. Mit dem Titel für die Geschichte, die ich hoffentlich schreiben werde. »Nebel« spielt dabei eine große Rolle.

Und mit einem Mal wurde jenes Wort für mich magisch. Als wäre ich in einer Vision gefangen, in einem Strudel, stürzten die Ideen auf mich hinab, als befände ich mich unter einem Wasserfall.

Das Gefühl ist unbeschreiblich, wahrscheinlich kaum verständlich für Menschen, die nicht schreiben. Für mich bedeutet ein solcher Moment, dass ich eine Tür in eine neue Welt gefunden habe. Das letzte Mal fand ich ein solches Tor vor fast drei Jahren. Das ist eine sehr lange Zeit her, wenn man darüber nachdenkt. Umso mehr schwelge ich nun voller Euphorie, dass ich wieder auf eine gestoßen bin.

»I can’t describe the excitement to someone who doesn’t write books except to say it was that incredibly elated feeling you get when you’ve just met someone with whom you might eventually fall in love. (…) As though I’d just met someone wonderful, and we were about to embark on this wonderful affair.« – J.K. Rowling über die Idee zu Harry Potter

Ich hatte einfach den Drang dieses wundervolle Erlebnis zu teilen. ♥

Aber nun zu dir! Wenn du selbst schreibst, wie geht es dir mit deinen Ideen? Hast du auch schon mal dieses Gefühl erlebt? Oder sammelst du häufig flüchtige Ideen?

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Außerdem will ich die Gelegenheit nutzen, um anzumerken, dass meine Muse eine fürchterliche kleine Göre ist, über die ich keine Kontrolle habe.

Wenn es eine absolute Love-Hate Relationship gibt, dann sind das meine Muse und ich.
Manchmal glaube ich, sie macht das mit Absicht. In dem Moment, da ich Kolibriseele anfangen möchte und einen Blog starten will, überrumpelt sie mich mit Ideen zu meinen Magiern, sodass ich den ersten Band seit September nun 3 mal überarbeitet und nun den zweiten und dritten Band grob geplottet habe.

Einfach so. So viel zum Thema Kolibriseele. Entschuldigt daher, dass es hier so still ist. Geschrieben wird trotzdem. Ich hoffe und verspreche, dass es sich lohnen wird. ♥  Vielleicht gelingt es mir ja, die Geschichte meiner Magierseelen in die Hände eines Verlags zu legen.

Außerdem sind es morgen genau drei Wochen bis zu meinen Examen. An Schreiben oder plotten ist da gar nicht zu denken. Am liebsten würde ich all meine Ideen in einen kleinen Schrank in meinem Kopf sperren und sie bis zum 28. April nicht mehr heraus lassen.

Aber wie war das? Meine Muse ist eine egoistische Zicke. Natürlich überhäuft sie mich jetzt mit all den Ideen. Wahrscheinlich hat sie auch noch Katzenohren.

So oder so habe ich mir vorgenommen, im Mai aktiver zu werden, denn demnächst plane ich einen Blogeintrag über das größte Abenteuer meines Lebens! Ihr dürft gespannt sein.

Eines verrate ich: Die Kolibriseele wird Kolibris jagen gehen.

Ich danke Dir fürs Lesen. ♥
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5 Kommentare zu „Über kleine Wunder – Projekt »Nebel«

  1. … ja, dieses Gefühl habe ich auch schon erlebt. Aber meistens sind es bei mir eher flüchtige Ideen.

    Ich bin gespannt auf deinen nächsten Blogbeitrag zu dem Thema.

    1. Vielen, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! :)
      Es ist so wunderschön zu hören, dass man nicht die Einzige ist, die so etwas schönes fühlen kann. :3
      Ich weiß gar nicht, wie viel ich noch dazu schreiben werde. Ich bin momentan immer, wenn ich nicht lerne, dabei, meine Gedanken ein wenig kreisen zu lassen und habe schon viele wundervolle Ideen.
      Aber eines kann ich sagen: Es wird ganz anders, als meine bisherigen Projekte. Viel, viel fantasievoller. ^_^
      Danke dir nochmal! Ich hab mich sehr gefreut. ♥

  2. Ich kenne das Gefühl sehr gut. Ich hab seit dem ich 14 bin genau 2 Ideen für Bücher gehabt.
    Mich küsst die Muse sehr selten, aber wenn dann haut es mich um. „Overkill“ fällt mir da nur ein.
    Ich bin der Meinung, das was du beschreibst, das jemand jeden Tag von der Muse geküsst wird, kann so nicht sein. Ich denke nur das die Art und Weise, was man als Inspiration bzw. Musekuss sieht andere Definitionen hat.

    Liebe Grüße. 😘

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